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Sechs Jahre nach ihrer
Ehe, gesteht Julia ihren Mann, dass sie einen Sohn zur Adoption
freigegeben hat. Der Ziehvater ist ein Arbeiter aus Polen und wohnt in der
Nähe. Julias Verlangen nach ihren Sohn wird so groß, dass sie heimlich
das Umfeld seiner Familie aufsucht. Sie versucht ihren Sohn mit Geschenken
zu binden, wird aber vom Ziehvater entdeckt und brüsk zurückgewiesen.
Jetzt beginnt Julias Terror und Kampf um ihren Sohn. Schließlich wendet
sie alle Rechtsmitteln an und der Sohn wird ihr zugesprochen. Der
Ziehvater erklimmt einen Schornstein und versucht, mit der Drohung sich
umzubringen, seine Lage bekannt zu machen. Rundfunk und TV verfolgen das
Geschehen, die Sympathie der Bevölkerung hat er auf seiner Seite. Julia
gibt schweren Herzens nach, und entscheidet sich für den Verbleib ihres
Sohnes in dessen gewohnten Umfeld.
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